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SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen haben laut Schulunterrichtsgesetz §43-49 Aufgaben und Pflichten zu erfüllen.

Darüber hinaus setzen wir uns folgende Ziele:

Die Direktion ist bestrebt …

… den SchülerInnen moderne Unterrichtsmittel zur Verfügung zu stellen
… den SchülerInnen bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen
… den LehrerInnen in allen Fragen der Erziehung und des Unterrichts als Beraterin zur Verfügung zu stehen und für optimale Rahmenbedingungen für ihre Arbeit zu sorgen
… den Eltern als Anlaufstelle für schulische Fragen zur Verfügung zu stehen und bei Bedarf Hilfestellung zu leisten
… allen Schulpartnern eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Die LehrerInnen betrachten es als ihre Aufgabe …

… den SchülerInnen in Sprache, Arbeitshaltung und Verlässlichkeit ein Vorbild zu sein
… die SchülerInnen für ihr zukünftiges Leben bestmöglich vorzubereiten (Wissenserwerb, Vermittlung von Werten, …)
… den SchülerInnen mit Wertschätzung zu begegnen
… bei Lern- und Verhaltensproblemen frühzeitig mit den Eltern in Kontakt zu treten
… die Eltern über außergewöhnliche Vorkommnisse (Stundenentfall, Schulveranstaltungen, …) zu verständigen
… mit situationsgerechten Methoden zu unterrichten
… selbstständiges Handeln bei SchülerInnen zu fördern und zu fordern
… ein gutes Klima für eine effiziente Unterrichtsarbeit zu schaffen
… die SchülerInnen in ihren individuellen Fähigkeiten und Interessen zu fördern
… gemeinsam mit SchülerInnen und Eltern Probleme zu besprechen und nach Lösungen zu suchen

Die Eltern tragen zum Erfolg bei …

… indem sie den Kindern ein positives Lebensbild vermitteln und ihnen ein gutes Vorbild sind
… indem sie einen positiven Kontakt zur Schule pflegen und vereinbarte Termine einhalten
… indem sie zuhause für ein angenehmes Lernklima sorgen
… indem sie auf regelmäßigen und pünktlichen Schulbesuch ihrer Kinder Wert legen
… indem sie Interesse für alle schulischen Belange signalisieren (regelmäßige Einsicht in das Logbuch und die Unterrichtsmaterialien)
… indem sie den Gedanken zur Leistung positiv unterstützen
… indem sie auf entsprechende Umgangsformen und Ausdrucksweisen achten und dafür sorgen, dass die Kinder gegenüber Erwachsenen respektvoll sind und mit ihren MitschülerInnen wertschätzend und ohne körperliche Übergriffe und Schimpfwörter umgehen
… indem sie den Kindern bei schulischen oder persönlichen Problemen zur Verfügung stehen und sich Zeit für sie nehmen
… indem sie dem Loben größere Bedeutung beimessen als dem Strafen

Die SchülerInnen verstehen es als ihre Pflicht …

… alle ihre Aufgaben gewissenhaft zu erledigen und Versäumtes nachzuholen
… gut vorbereitet zum Unterricht zu kommen und die nötigen Arbeitsmaterialien mitzubringen
… alle Aufgaben selbstständig zu erledigen
… Probleme in gemeinsamen Gesprächen zu lösen
… sowohl am Pflichtunterricht als auch an den gewählten unverbindlichen Übungen und an Schulveranstaltungen regelmäßig, pünktlich und aktiv teilzunehmen
… die Kommunikation zwischen Schule und Elternhaus zu unterstützen, indem sie alle schulischen Mitteilungen unverzüglich den Eltern zeigen
… für versäumte Unterrichtszeit entsprechende Entschuldigungen vorzulegen

Rechte, Regeln und Verhaltensvereinbarungen

In unserer Schule legen wir großen Wert auf deine Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit.
Damit sich alle an unserer Schule wohl fühlen und gute Leistungen erzielen können, müssen die folgenden Rechte von allen respektiert werden:

Recht auf konzentriertes Lernen und Arbeiten
Recht auf respektvolle Behandlung
Recht auf das Einhalten von Absprachen
Recht auf das Einhalten von Gesprächsregeln
Recht auf pünktlichen Beginn
Recht auf ordentliche, saubere Räume
Recht auf eine gute Atmosphäre
Recht auf ein zeitnahes Lösen von Konflikten
Recht auf Wertschätzung der Arbeit

Unsere Schule soll ein Ort der Gemeinschaft sein, an dem wir vieles gemeinsam erleben können:

miteinander arbeiten, reden, lernen, spielen, feiern, Spaß haben
gemeinsam etwas planen und durchführen
gemeinsam etwas erreichen
Neues lernen und Wissen erlangen
erfahren, was in uns steckt
erfahren, was andere können und voneinander lernen
Freundschaften aufbauen und pflegen

Dazu brauchen wir:

Erwachsene, die sich Zeit für Problem- und Konfliktlösungen nehmen
Jugendliche, die einander so behandeln, wie sie selbst behandelt werden möchten
Menschen, die ihr Wissen und Können gerne mit anderen teilen und bereit sind zu helfen
Vorbilder, die Ruhe und Ordnung vermitteln und ein Ideal vorleben
Menschen mit großem Pflichtbewusstsein

Um dies zu gewährleisten, bedarf es Regeln, die von allen eingehalten werden müssen:

Wir sind alle gleich wichtig, niemand darf benachteiligt oder bevorzugt werden.
Wir fügen niemandem körperliche Gewalt zu.
Wir sorgen dafür, niemanden mit Worten zu beleidigen oder zu verletzen.
Wir gehen mit den eigenen Schulsachen sowie auch mit fremden Sachen sorgfältig um.
Wir geben Fundsachen unverzüglich beim Schulwart oder in der Direktion ab.
Wir nehmen aufeinander Rücksicht und achten auf einen höflichen und freundlichen Umgang.
Wir stören niemanden beim Arbeiten oder Spielen und hören einander gut zu.
Wir respektieren die Meinung anderer, auch wenn sie mit der eigenen nicht übereinstimmt.
Wir nehmen unsere Ämter, Aufgaben und Dienste in der Schule verlässlich wahr.
Wir nehmen die Unterstützung von Peer-MediatorInnen bei besonderen Konfliktsituationen an.
Wir präsentieren uns auch außerhalb der Schule als „gute BotschafterInnen der Schule“.

Ein geregelter Tagesablauf erleichtert die Zusammenarbeit.
Sauberkeit und Ordnung tragen dazu bei, dass sich alle wohl fühlen.
Deshalb ist es wichtig, dass es Verhaltensvereinbarungen gibt, die für alle verbindlich sind:

Bis 7:20 halten sich alle SchülerInnen ruhig im Untergeschoß auf.
Ein Verlassen des Schulgeländes während des Schultages erfordert die Erlaubnis einer Lehrperson.
Kleine Pausen dienen zur Vorbereitung auf die nächste Stunde und werden in den Klassen verbracht.
In den großen Pausen können die Spiel- und Sportgeräte in der Aula benutzt werden, ebenso kann beim Buffet eingekauft werden, der Aufenthalt in der Garderobe ist nicht erlaubt.
Am Ende des Unterrichtstages werden die Bankfächer ausgeräumt, die Sessel auf die Tische gestellt und die Klassen in Ordnung gebracht, Abfälle gehören in die dafür vorgesehenen Behälter.
Nach Unterrichtsende ist der Aufenthalt in der Schule nur mit Erlaubnis einer Lehrperson gestattet.
Alle SchülerInnen tragen im Schulhaus Hausschuhe.
Während des Schultages wird angemessene Kleidung erwartet, Kappen und Hauben bleiben im Spind.
Wertgegenstände, Handys und Ähnliches werden im persönlichen Spind aufbewahrt.
Alkoholische Getränke und Energy-Drinks haben in der Schule nichts verloren, ebenso sind Tabakwaren inklusive E-Zigaretten nicht erlaubt.
Sicherheitsgefährdende Gegenstände (Messer, Knallkörper, ...) sind verboten.
Kaugummikauen im Schulhaus wird nicht geduldet.
KlassensprecherInnen melden, wenn 5 Minuten nach dem Läuten keine Lehrperson erschienen ist.
Besondere Vorfälle und Schäden werden sofort einer Lehrperson gemeldet.
Bei mutwilligen Beschädigungen wird Schadenersatz verlangt.

Fehlverhalten und Verstöße gegen die Regeln und Verhaltensvereinbarungen haben Konsequenzen:

Aussprache LehrerIn / SchülerIn, Erziehungsberechtigte / SchülerIn / LehrerIn
Vorsprache in der Direktion
Einbringen versäumter Pflichten, Nachholzeit
Entschuldigung, Wiedergutmachung des Schadens
Kritische Auseinandersetzung mit dem Fehlverhalten
Eintragung im Klassenbuch / Logbuch
Verständigung der Erziehungsberechtigten, Vorladung
Gespräch LehrerIn / Schulleitung / Erziehungsberechtigte / (BeratungslehrerIn)
Zeitlich begrenzter Ausschluss vom laufenden Unterricht
Verhaltensnote in der Schulnachricht / im Jahreszeugnis
Verwarnung / Disziplinarkonferenz
Versetzung in eine andere Klasse / Gruppe
Ausschluss von Schulveranstaltungen
Meldung an zuständige Behörden (Landesschulrat, Kinder- und Jugendhilfe)
Suspendierung = vorübergehender Ausschluss
Schulverweis
Regelstöße im Sinne strafrechtlicher Vergehen werden der Polizei gemeldet.
Regelverstöße bei mehrtägigen Schulveranstaltungen können den Ausschluss von der weiteren Teilnahme nach sich ziehen, die Eltern haben für eine sichere Rückholung zu sorgen.

Beurteilung des Verhaltens in der Schule

Eine Beurteilung des Verhaltens in der Schule hat in der Schulnachricht und im Jahreszeugnis der allgemein-bildenden Pflichtschulen in der 5. bis 7. Schulstufe zu erfolgen. Es gibt keine Beurteilung des Verhaltens in der letzten Stufe einer Schulart und auch dann nicht, wenn die Schülerin / der Schüler infolge der Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht die Schule verlässt. Die Beurteilung ist durch die Klassenkonferenz auf zu beschließen. Information von Seiten der Schule an die Erziehungsberechtigten erfolgt, wenn die Verhaltensnote „Wenig zufriedenstellend“ oder „Nicht zufriedenstellend“ zu erwarten ist.

Grundlagen für Verhaltensnoten

ZUFRIEDENSTELLEND

Wiederholte Beleidigungen, Beschimpfungen und Kraftausdrücke gegenüber MitschülerInnen;
Respektloser Umgangston Erwachsenen gegenüber
Wiederholtes Stören des Unterrichtes: schwätzen, herausrufen, .....
Einmaliges Fälschen der Unterschrift der Erziehungsberechtigten
Unehrlichkeit
Wiederholte Unpünktlichkeit bei Unterrichtsbeginn oder nach der Pause
Oftmaliges Vergessen von Unterrichtsmaterialien, Unterschriften, ....
Unentschuldigtes Fernbleiben vom Regelunterricht, Exkursionen, Lehrausgängen, Schulveranstaltungen, ....
Wiederholtes Verstecken, Wegnehmen, ... von Eigentum der MitschülerInnen
Mutwilliges Zerstören, Beschmutzen, ... von Eigentum der MitschülerInnen und der Schule, einschließlich Zeichnungen, Aushänge, Plakate, Fotos, ....
Wiederholtes Raufen und Rangeln
Wiederholte Verstöße gegen die Hausordnung, z. B. unerlaubter Gebrauch des Handys, .....

WENIG ZUFRIEDENSTELLEND

Aggressiver oder sonstiger unzumutbarer Umgangston gegenüber MitschülerInnen, Lehrkräften oder dem Personal (Anschreien, Anpöbeln, Unhöflichkeiten, Frotzeln, Nachäffen, ....)
Mutwilliges, wiederholtes Stören des Unterrichtes (Dauerstörer)
Wiederholtes Fälschen der Unterschrift der Erziehungsberechtigten
Wiederholte Nichterbringen von Unterschriften auf Schularbeiten, Benachrichtigungen, ....
Wiederholte Unehrlichkeit
Wiederholte schwere Verstöße bezüglich Unpünktlichkeit und Vergessens von Arbeitsmaterialien und Unterschriften trotz Ermahnung
Wiederholtes unentschuldigtes Fernbleiben
Wiederholte schwere Verstöße bezüglich Verstecken, Wegnehmen, Zerstören, Beschmutzen, ... von Gegenständen trotz Ermahnung
Schwerwiegende Ausübung körperlicher Gewalt mit Gefahr von Verletzungen trotz Ermahnung
Wiederholte schwerwiegende Verstöße gegen die Hausordnung

NICHT ZUFRIEDENSTELLEND

Wiederholtes provokantes Verhalten trotz mehrfacher Ermahnung und Elterngesprächs
Ausländerfeindliche oder sexistische Äußerungen
Ausüben verbaler und psychischer Gewalt, Einschüchterung von MitschülerInnen
Beabsichtigtes, wiederholtes Zerstören des Unterrichtes trotz mehrfacher Ermahnung
Bei wiederholten schweren Verstößen (trotz mehrfacher Ermahnung und Verständigung der Eltern) gegen die bei „Wenig zufriedenstellend“ angeführten Verhaltensvereinbarungen
Wiederholtes unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht trotz mehrfacher Ermahnung und Verständigung der Eltern Diebstahl
Schwere Fälle von Ausübung körperlicher Gewalt mit Verletzungen
Bewusstes Zufügen von Schmerzen (Würgen, Treten, Schlagen, Fausthiebe, ...)
Sexuelle Übergriffe