Stundentafel

1. Klasse2. Klasse3. Klasse4. KlasseSumme
NMS Musik
NMS
NMS Musik
NMS
NMS Musik
NMS
NMS Musik
NMS
NMS Musik
NMS
R2222222288
SL1100000011
D444444441616
E444444441616
M444444441616
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GW1111112255
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Wahl GZ/E0000001111
WoSt.2933303331323033120131

Ziele

Das Team der Mittelschule Weissenbach ist sich seiner hohen Verantwortung für die Erziehung und Bildung der Jugend voll bewusst, deshalb stehen die SchülerInnen im Mittelpunkt aller Bemühungen. Individuelles Eingehen auf das einzelne Kind, gute Zusammenarbeit von SchülerInnen, LehrerInnen und Erziehungsberechtigten, sowie eine verständnisvolle Einstellung des Schulerhalters schaffen ein fruchtbares Schulklima, in dem sich die uns anvertrauten Kinder wohlfühlen können. Unsere 6 Hauptziele werden im Folgenden näher beleuchtet.

1. Erwerben von Grundkompetenzen

Soziale Kompetenz:

Teamfähigkeit, Toleranz, respektvoller Umgang miteinander, Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein, realistische Selbsteinschätzung, Demokratieverständnis, Kritikfähigkeit, Eigenverantwortung, gesundes Selbstbewusstsein, Disziplin, Verhaltensvereinbarungen, …
Gemeinschaftsförderung durch schulinterne, klassenübergreifende Projekte

Selbstkompetenz:

Vermittlung von Lerntechniken und Zeitmanagement

Förderung des eigenverantwortlichen Lernens

Stimmbildungsübungen sowie Übungen zur richtigen Artikulation, deutliches Sprechen, korrekte Betonung sowie die Entwicklung des Gefühls für eine richtige Sprachmelodie sind von zentraler Bedeutung Sicheres Auftreten, gute Sprache, Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein sind Grundvoraussetzungen für Erfolg

Wecken von Interesse und Verständnis für die modernen elektronischen Medien und kritische Betrachtung ihres Unterhaltungs-, Informations- und Werbewertes

Konzentrationsübungen zur Steigerung von Ausdauer und Zielgerichtetheit

Sach-, bzw. Fachkompetenz:

Lesekompetenz (Klassenbücherei, Schulbücherei, Lesespiele, Salzburger Lesescreening, Kinder stellen das eigene Lieblingsbuch vor, Arbeiten mit Broschüren und Zeitungen, Computerspiele zum Trainieren der Leseleistung und des sinnerfassenden Lesens, …

Verstehen von logischen Zusammenhängen und Herstellen von logischen Bezügen, fächerübergreifender Unterricht

Förderung der kreativen, künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten

Einsicht in die Struktur unserer Sprache und bewusste Anwendung in eigenen Texten

Verbale Kompetenz durch vortragendes Lesen und freies Sprechen sowie Diskussionen (mit und ohne Vorbereitung)

Experten diskutieren mit den Schülerinnen über bedeutsame Themen

Politische Bildung

Methodenkompetenz:

Recherchieren, Visualisieren, Experimentieren, Studieren, Gliedern, Bearbeiten, Hinterfragen, Wiedergeben, Diskutieren, Argumentieren, Verinnerlichen, Präsentieren, …

2. Fördern von Interessen und Begabungen

Unverbindliche Übung „Big Band“

Unverbindliche Übung „Berufsorientierung“

Unverbindliche Übung „Chorgesang“

Unverbindliche Übung „Darstellendes Spiel"

Unverbindliche Übung „Fußball“

Unverbindliche Übung „Peer-Learning“

Unverbindliche Übung „Schach“

Unverbindliche Übung „Soziales Lernen“

Erst Hilfe Kurs inklusive Abschlussprüfung (4. Klassen)

Teilnahme an Wettbewerben (Deutsch, Sport, Musik, Bildnerische Erziehung, Mathe-Olympiade, English Olympics, ….)

Jährliches Großprojekt „Musical“

Workshops unterschiedlichen Inhaltes

Aktive Teilnahme bei Schulfesten im Jahreslauf (Advent- und Vorweihnachts-feiern, Schulschirennen, Playbackshow, Sportfest, Schulschlussfeier, …..)

Europäische Projekte

Nutzung von Lernplattformen im Internet

Buchausstellung in der Schule, Leihbibliothek

3. Stützen und Helfen

Ein Netzwerk von schulpsychologischem Beratungsdienst, LSR, Kinder- und Jugendhilfe, Jugendcoaching und Beratungslehrerin steht zur Verfügung und wird im speziellen Fall mobilisiert.

Analyse der Lerndefizite vor gezielter Förderung

Förderunterricht (explizit und integrativ)

Tutorensystem: Schüler helfen Schülern

Unterstützendes Sprachtraining in Deutsch für Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache

Vertiefung durch computerunterstützte Lernprogramme

Wiederholendes Lernen in Spielform

Reduktion des Angebotes auf ein für das Kind zu bewältigendes Maß

Konsequente Einforderung des Gelernten

Anpassen von Mindeststandards an die Leistungsfähigkeit der SchülerInnen

Innere und äußere Differenzierung (Leistungsgruppen, Orientierung am individuellen Bedarf der einzelnen SchülerInnen, Einbeziehung der individuellen Lern- und Leistungsstärken)

Lernen lernen

Lerneinheiten für alle Sinne

4. Vorbereiten auf Beruf und weiterführende Schulen

Integrierter Berufsorientierungsunterricht in allen Unterrichtsgegenständen (Inhalte: Informationen über die unterschiedlichen Berufsanforderungen, Bewerbungsschreiben, Bewerbungsgespräch, Lebenslauf, Selbstpräsentation, Selbsteinschätzung und Fremdeinschätzung, Persönlichkeitsmanagement, Auseinandersetzung mit dem individuellen Begabungs-, Interessens- und Fertigkeitspotenzials, handwerkliches Geschick, Organisation, Verhaltensregeln, Verantwortungsbewusstsein, Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Umgang mit Geld und Finanzen, Bank und Börse, Interessensvertretungen, Arbeitsmarkt, ….)

Lehrausgänge und Exkursionen in Betriebe und zu Berufsinformationszentren

Einbinden außerschulischer Organisationen und Fachkräfte in den Unterricht

Schnuppertage an Schulen und in Betrieben

Vorträge von Fachleuten aus weiterführenden Schulen und Betrieben

Individuelle Berufsberatung durch den Schülerberater an der Schule

Seminar „Fit for Job" für die 4. Klassen

5. Lernen außerhalb der Schule

Schwimmwoche (1. Kassen), Wintersportwoche (2. + 3. Klassen), Projektwoche (4. Klassen), Musikpraktische Tage (Musik-Schwerpunkt), Fußballtrainingslager, Paten-Tage

Lehrausgänge und Exkursionen

Museums-, Konzert- und Theaterbesuche

Schul- und Betriebsbesichtigungen

Einbinden außerschulischer Organisationen und Fachkräfte

6. Zusammenarbeiten mit den Schulpartnern

Elternsprechtage

KEL (Kinder-Eltern-Lehrer) - Gespräche

Frühwarn- und Frühinformationssystem

Lehrer-Sprechstunden

Nahtstellengespräche in den Volksschulen und weiterführenden Schulen

Elternabende der 1. Klassen

Leistungsnachweise in Einzel- und Familiengesprächen

Aktivitäten und Aktionen

Schwerpunkt Musik

Berufsorientierung

Teilnahme an Wettbewerben
(English Olympics, Big Challenge, Pangea, Waldjugendspiele, Jugendsingen,...)

Projekte (fachspezifisch, fächerübergreifend, länderübergreifend)

Exkursionen und Lehrausgänge

Sprachförderung Deutsch für SchülerInnen mit nichtdeutscher Muttersprache

Soziales Lernen & PEER-Mediation

Projektwochen
(Wintersportwoche, Sommersportwoche, Schwimmwoche, Musikpraktische Tage, Fußball-Trainingslager)

Theater- und Konzertbesuche

Unverbindliche Übungen
(Chor, Darstellendes Spiel, Ensemble/Big Band, Fußball, Soziales Lernen, Berufsorientierung, Schach)

Konzertauftritte, Playback-Show, Theater- und Musicalproduktionen

Konzept für Soziales Lernen

Wofür Soziales Lernen

  • Stärkung des Selbstbewusstseins der Kinder (im wahrsten Sinne des Wortes - also Bewusstsein für die eigene Persönlichkeit entwickeln)

  • Weiterentwicklung des Selbstvertrauens jedes Einzelnen

  • Gemeinsames Entwickeln eines positiven Miteinanders


  • Erlernen von gutem Zuhören

  • Erwerben einer konstruktiven Konfliktlösungskultur

  • Stärkung des Vertrauens

  • Prävention gegen Mobbing und Sucht

  • Selbsterfahrung

  • Gewaltfreie Kommunikation


  • Grenzen des Sozialen Lernens

    Die Arbeit miteinander ersetzt keine Therapie und hat dort Grenzen, wo ein einzelnes Kind mit sich selber so große Schwierigkeiten hat, dass eine Gemeinschaft dies nicht mehr auffangen bzw. tragen kann.

    Jahrgangsschwerpunkte im Sozialen Lernen

    1. Klasse:
    KV Stunde – vom ICH zum WIR
    Patenschaft – Kinder aus den 4. (und bei Bedarf aus den 3. Klassen) übernehmen jeweils zu zweit die Patenschaft über eine Kleingruppe aus den ersten Klassen und helfen den Kindern beim Einstieg in die neue Schule.

    2. Klasse:
    Unverbindliche Übung Soziales Lernen:
    Vertiefung „Wofür Soziales Lernen“ in spielerischer Form, als Rollenspiel, in Gesprächen, mit kurzem theoretischen Überblick und in Übungseinheiten

    3. Klasse:
    Unverbindliche Übung Soziales Lernen:
    Einführung in das „Kids für Kids“ Programm

  • Ausbildung – Peer Mediation

  • Einführung in die Schülerberatung

  • Vorbereitung für das Patenamt

  • 4. Klasse:
    Unverbindliche Übung Soziales Lernen:
    Durchführung der erlernten Inhalte aus der 3. Klasse

    Peer–Mediation, ein Beitrag zur Gewaltprävention

    Peers = Gleichaltrige

    Peer-Group-Education geht davon aus, dass sich Kinder und vor allem Jugendliche von Gleichaltrigen leicht beeinflussen lassen und Verhaltensweisen von MitschülerInnen nachahmen.

    PeermediatorInnen (bzw. SchülermediatorInnen) vermitteln als „Streitschlichter“ oder „Konfliktlotsen“ unter ihresgleichen, regeln Konflikte zwischen MitschülerInnen und leisten einen wichtigen Teil zur Gewaltprävention.

    Rolle der MediatorInnen

  • Besitzen das Vertrauen der Streitparteien

  • Sind „allparteilich“

  • Bewerten und urteilen nicht

  • Sind für den Rahmen des Mediationsgesprächs verantwortlich, nicht für den Inhalt

  • Helfen den Beteiligten, sich über deren Gefühle und Interessen klar zu werden

  • Sichern Vertraulichkeit zu

  • Können von sich aus das Gespräch abbrechen, wenn keine vernünftige Lösung gefunden wird

  • Ausbildung

    Wer bildet sie aus?

    Ausgebildete schulinterne Lehrpersonen (UÜ + Coaching)

    Inhalte der Ausbildung

  • Ablauf einer Mediation

  • Gesprächsführung

  • Rollen- und Interaktionsspiele

  • Übungen zum eigenen Konfliktverhalten

  • Übungen zu Frage- bzw. Mediationstechniken

  • Interventionsmöglichkeiten

  • Vermittlungsanbahnung

  • Konflikt/Konfliktparteien werden gemeldet

  • Vorgespräch Konfliktparteien + DirektorIn, ausgebildete MentorInnen

  • Klärung: Beteiligte? Fall für Konfliktlotsen?

  • Termin und Ort für Peer-Mediation festlegen (Absprache mit betreffenden Lehrpersonen)

  • Chancen

  • Entlastung der LehrerInnen und SchulleiterInnen

  • Konflikte werden nicht in den Unterricht getragen

  • Positive Auswirkung auf das Schul-/Klassenklima

  • Förderung der Eigenverantwortung und Selbstständigkeit der SchülerInnen

  • Grenzen

  • Weigerung

  • Schwere Delikte oder Fälle von Missbrauch

  • Intrapersonelle Konflikte

  • Keine Vermittlung in LehrerInnen-SchülerInnen-Konflikte

  • Alle SchülerInnen können jederzeit die Peermediationsgespräche in Anspruch nehmen, die selbstverständlich vertraulich und lösungsorientiert sind – Schuldzuweisungen haben keinen Platz.