Wientag 4b

Es war die „Financial Life“- Veranstaltung FLIP der Erste Bank im Quartier Belvedere, die uns den Termin vorgab: Perfekt entwickelt, forderte die Konfrontation mit den privaten Geldflüssen und vor allem mit ihrer „Endlichkeit“ echtes Engagement und fallweise erschrockene Betroffenheit der jungen Besucher -> „Geben wir für elektronische Medien etwa doch zu viel Geld aus?“

Eine virtuelle Reise über 50 000 km führte uns auf den Herstellungsweg von Blue Jeans. Mehr als einmal um den Erdball! WOW! Und das zu einem Preis von vielleicht € 19,90?

Fragen wie „Geld in Ausbildung investieren?“ oder „Plastikgeld“ statt „Bargeld“ oder „Selbständig machen?“ hätten bei mehr Zeit zu tiefgehenden Diskussionen geführt. Immerhin wurde die jeweilige Problematik bewusst gemacht.

Eine Station verband einen Finanz-Wissenscheck mit körperlicher Arbeit: Je mehr Wissen, desto (physisch) leichter wird die Arbeit!

Insgesamt eine äußerst empfehlenswerte Veranstaltung!

Da wir schon einmal im neuen/alten Belvedere-Distrikt waren, besuchten wir im 21er Haus die Daniel Richter-Ausstellung (zeitgenössischer deutscher Maler mit einer scharfen Botschaft zur Machtpolitik).

Durch den Belvedere Garten ging es hinunter zum Schwarzenbergplatz. Dabei die Geschichte der Orte zu beleuchten war ein Muss: Osmanen – Eugen von Savoyen – Barock – Rennweg – Russendenkmal – Hochquell-Wasserleitung – schließlich die Oper und von dort marschierten unsere 14-Jährigen in Grüppchen ohne Lehrer erst zum Stephansplatz, dann zur griechisch-orthodoxen Kirche und dem ältesten Wirtshaus Wiens und schließlich zum Schwedenplatz und zum Donaukanal. Dort war „Labung“ mit Pizza, Eis, Burgern, etc. angesagt, ehe eine öffentlich zurückgelegte Ring-Runde unsere Wientour abschloss.

Danke, lieber Wettergott! Regenmantel und Schirm konnten im Rucksack bleiben.